VSync deaktivieren und KDE wird schneller
- April
- 30
Kommentare beachten!
Eben bin ich unter KDE bei den Systemeinstellungen -> Arbeitsflächen-Effekte -> Erweitert auf die Option VSync verwenden gestossen, die merkwürdigerweise aktiviert war.
Nachdem ich sie deaktiviert hatte, fluppte die grafische Oberfläche und die Fenster wesentlich schneller und sanfter.
Warum es VSync gibt, kann man bei Wikipedia nachlesen.
Festplatte legt System lahm - Muon Paketmanager
- April
- 30
Seit einiger Zeit zwingt ein Prozess meinen Rechner in die Knie und das meist für längere Zeit. Einen älteren Rechner machte dieser Prozess diesen für über 30 Minuten komplett unbrauchbar.
Um dahinter zu kommen, welcher Prozess hier so quer schlägt, installierte ich mir das Paket iotop.
sudo apt-get install iotop
Danach startete ich es in einer Konsole und wartete ab, bis der Prozess das nächste Mal zuschlug
iotop -ao
Recht schnell konnte ich feststellen, dass es sich dabei um apt-xapian-index handelte. Nach kurzer Suche im Internet fand ich die Bestätigung, dass dieser Prozess bei vielen Leuten Probleme verursacht.
Die Lösung: Deinstallation.
Dort stellte ich fest, dass das Paket von dem schönen Paketmanager Muon gebraucht wird, der natürlich auch mit deinstalliert wurde. Schade, aber nun ist Ruhe auf dem System und es bleibt benutzbar.
Das letzte Spiel vor den Playoffs
- April
- 24
Heute hat Alba Berlin das letzte Spiel der Saison gegen Tübingen 88:76 gewonnen. Bei diesem Spiel ging es eigentlich um nichts mehr. Berlin hätte seinen Playoffplatz nicht mehr verbessern können und Tübingen hatte keine Chance mehr auf einen Playoff Platz.
Trotzdem wollten beide Mannschaften noch ein bisschen SpaÃ? haben und sich nochmal von der guten Seite zeigen. Schön war es auch wieder Joe Herber und Nico Simon zu sehen. Leider beide nicht mit der erhofften Galavorstellung, aber mit gutem Teamspiel.
Sucker Punch
- April
- 8
Sucker Punch ist der Hammer!
Entgegen der schlechten und guten Kritiken ist die Musik schön hart elektronisch rockig und die Bilder sind richtig gut. Die Schauspieler tun das übrige dazu. Der Film wühlt sich durch eine Fantasiewelt aus Steam-/Cyberpunk und hat auch damit alle Freiheiten, die man sonst einem Film verweigert, auch wenn es eine Comicverfilmung ist.
Die Geschichte ist recht einfach gehalten und der Film hat wirklich gut daran getan, diese auch nicht vertiefen zu wollen. Denn, was für mich persönlich die wichtigste Erkenntnis an diesem Film ist, welche positive Botschaft er überbringen will: Nur du kannst dein Leben in die Hand nehmen.Und du kannst es!
Leicht unterschätzt man solche “seichten” Filme und tut sie als Bilderspektakel ab. Aber auch wenn manche Szenen manchmal scheinbar zu oft wiederholt werden, trägt auch das die Botschaft in sich: Egal, wie oft es dich zurück wirft, steh auf und mach weiter. Und du kannst es!
Für mich ist es ein absoluter Filmtipp! ABER, wenn du dir diesen Film wirklich ansehen willst, dann vergiss das alles, stelle keine Ansprüche an den Film. Sie würden dem Film nicht gerecht werden.
(ono)

KDE beschleunigen
- April
- 6
Zufälligerweise bin ich auf der Suche nach etwas völlig anderem auf eine Einstellung in KDE gestossen, die die Grafikausgabe wesentlich beschleunigt.
Die Umstellung der Grafik-Render-Engine X11/native auf Raster.
Besitzer von Intel Grafikkarten sollten diese Umstellung nicht durchführen, da Raster zu vielen Problemen führen kann. (Danke mgraesslin)
Teilweise soll es laut Blogs und Foreneinträgen bis zu einer 10fachen Geschwindigkeitssteigerung kommen. Ob das wirklich diese dramatischen Auswirkungen hat, kann ich subjektiv nicht bezeugen, aber schneller geht es auf jeden Fall.
Was ist zu machen: Einfach das Paket kde-config-qt-graphicssystem installieren und in den Systemeinstellungen ist unter Systemverwaltung ein neuer Punkt “Qt Graphic System” und dort von “Default (X11/Render) auf Raster umstellen. Danach Ab- und wieder Anmelden und schon fliegt die Rakete.
Nachsatz: Da ich Kubuntu nutze, kann ich natürlich nicht für andere Distributionen versprechen, dass es dieses Paket gibt.
Internauten
- April
- 4
Manche Dinge sind so naheliegend, dass man gar nicht darauf kommt. Die Polen sagen zu Internetnutzern einfach Internauten. Wie ich finde, ein schöneres Wort.
Als das Getwitter Über die Hauptstadtjournalisten einbrach
- März
- 30
Ein unglaubliches Dokument aktueller Zeitgeschichte, in dem “Journalisten” sich beschweren, dass der Staat aktuelle Kommunikationsmöglichkeiten nutzt und dann auch noch mit dem Argument “Der Bürger könnte sich ja dafür selber interessieren".
Das muss man sich ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen.
19 Minuten fremdschämen:
Kampf der Kulturen - Wenn Schreiberlinge mit Geschichten kämpfen
- März
- 30
Der FuÃ?ballberichterstatter Sven Goldmann versuchte sich an einem Fankulturenvergleich zwischen dem Basketball Klub Alba Berlin und dem Eishokey Klub Eisbären: Alba versus Eisbären - Kampf der Kulturen in Berlins Bierhalle im tagesspiegel.
Alleine der Titel strotzt vor Unwillen diesen Artikel zu schreiben. Man spürt sogar im Verlaufe des Artikels, dass ihm immer mehr die nicht vorhandene Lust vergangen sein muss. Er redet von einem fehlenden Bierkonsum bei Basketballfans, der wirklich total gar nicht stimmt. Also diesen Samstag. Wo doch mindestens 2000 Franken in der Halle waren. Hält man sich an Klischees könnte man Rückschlüsse ziehen.
Seine Biertheorie erweitert er noch, indem er ein Bild der Berliner U-Bahn zeichnet, wonach die Mehrheit der Fahrgäste nicht mehr ohne Alkohol anzutreffend sind. Der Schreiber fährt mit groÃ?er Sicherheit _nicht_ U-Bahn.
Man könnte nun weitere Textstellen auseinander nehmen, das wäre aber nur müÃ?ig und der Text ist es nicht wert. Nur die blödesten Aussagen, die Herr Sven Goldmann lustlos und unbedacht bemüht: Berlins Bierhalle, Intellektuelle Alba-Fans, hemdsärmlige Eisbären-Anhänger, Mix aus Rap und Hip Hop, Bamberg angereisten Sportsfreunde, Es ist eben nicht alles gut, was aus dem Osten kommt (????), Vorurteil von den abstinenten Basketballfans … ach es ist wirklich zu müÃ?ig.
Ich wage mal die kühne Vermutung, dass Sven Goldmann sich gar nicht in der Halle befand. Weder am Samstag noch am Sonntag.
Ich sitze hinter den Presseleuten und ich könnte mir vorstellen, dass ich diesen Kollegen Goldmann fast regelmäÃ?ig, in letzter Zeit nicht
mehr, gesehen habe. Da war immer einer, der sich während dem Basketballspiel auf seinem Notebook FuÃ?ballspiele angeschaut hat. Und wahrscheinlich war das auch der Kollege, dem auch schon das eine oder andere Mal in seinem Basketballbericht das Wort Tor, statt Korb unzensiert abgedruckt wurde. Dieser Kollege war am Samstag zumindest nicht in der Halle.
Herr Goldmann, falls sie immer noch der Meinung sind, dass Basketball Fans intellektuell sind, dann rate ich ihnen als Basketball Fan: Für Basketball reicht ihr Schreibtalent definitiv nicht. Mit Eishockey kenne ich mich nicht aus. Und ob die Fans beim FuÃ?ball mit ihrer Berichterstattung zufrieden sind, werden die ihnen hoffentlich schon selber sagen.
Den Tagesspiegelartikel kann man hier einsehen.
Alba Berlin und die Social Mediae
- März
- 21
Der Basketball Club Alba Berlin hat ein neues Social Media Clubhaus eröffnet.
Ja.
Nee! Das ist ‘ne Linkliste auf diverse Facebookseiten, Twitter Accounts, Youtube Kanäle, Blogs, Webseiten und Fanforen. Nett, alles so auf einer Seite. Das Ganze als Social Media Clubhaus zu bezeichnen legt den Verdacht nahe, dass dahinter ein Berater oder ein Mediengestalter stand und das alles in einem hippen Brainstorming entstanden ist.
Für jemanden, wie mich, der einfach nur das Internet benutzt wirkt diese Bezeichnung wie reines Bullshitbingo. Aber egal, jeder ist für sein eigenes Image verantwortlich.
Persönlich finde ich schade, dass der Club den Unterschied zwischen Sozialen Netzwerken und einer Webseite nicht kennt.
Ich hatte mich gefreut, als ich gesehen habe, dass Alba Berlin auf Twitter und .. naja auf Fakebook vertreten war. Aber als ich eine Weile unterwegs war, voller Enthusiasmus, musste ich feststellen, dass ich in diesen sozialen Netzwerken mehr Rückmeldungen von anderen Bundesligaclubs bekommen habe, als von dem Club, dessen Fan ich bin. Nämlich so ziemlich gar nicht.
Klar, kann ich verstehen, dass soziale Netzwerke Zeit fressen und dass ein Club nicht unendlich Mittel hat, um Leute einzustellen, die sich nur darum kümmern. Aber vielleicht sollte man dann kleinere Brötchen backen, weniger auf Berater hören und sich auf das konzentrieren, was man kann und vor allem leisten kann.
So gesehen habe ich mich enttäuscht von FB und Twitter, den Club betreffend, wieder abgewandt und schaue gelegentlich auf die Webseite. Denn das haben sie wenigstens gut verstanden.
Vielleicht noch einen kleinen Tipp am Rande: Facebook Profile von Spielern, die
von ihren Agenten oder dem Club geführt werden sind witzlos. Vor allem hat hier jemand auch wieder nicht verstanden, was ein soziales Netzwerk tut und wie es funktioniert. Es wäre besser eine Seite einzurichten, die sowas wie “Neues aus dem Team” heiÃ?en würde, oder so ähnlich. Gleiches gilt für Twitter Accounts.
So ist es einfach unglaubwürdig, lächerlich und den Fans gegenüber respektlos! Achja .. und feuert den Berater!
Nachtrag: Bill Hicks on Marketing
Nachtrag II: Noch nicht mal 24 Stunden sind es her und schon kommt eine Reaktion auf mein Blog Pamphlet. Respekt!
Mails schreiben für Profis
- März
- 18
Mails schreiben ist wie essen: Programm gestartet, neue Mail öffnen und rinnjehauen. Könnte man meinen. Leider ist oft das, was beim Empfänger ankommt mehr mit dem verdauten Endprodukt zu vergleichen, als mit der leckeren und ansehnlichen Speise auf dem Teller. Dabei kann es so einfach sein. Was ist also zu beachten, wennn man vom Empfänger
- … verstanden werden möchte
- … etwas haben will
- … möchte, dass er/sie was tut
- … möchte, dass er/sie die Mail liest
- … oder ihn/sie zu Rate ziehen will?
Anfänger: Betreff mit dem Thema, Rechtschreibung, GroÃ?-/Kleinschreibung und Absätze. Fortgeschrittene: Anrede, Zitieren, Zusammenfassen und Verabschiedung. Das sollte doch leicht sein, oder? Für die Todesmutigen unter euch, die sich jetzt noch trauen weiterzulesen kommen jetzt die richtig knallharten Tipps: Der Mailverkehr Wenn zwei Leute sich in kurzen Abständen kurze Mails schreiben, dann ist das eine recht einfache und unkomplizierte Sache. Sind die Mails aber umfangreicher, vergeht zwischen dem Senden bzw. dem Lesen der Mail Zeit (Tage) und schreiben beide Leute auch noch Mails an jeweils andere Leute, wird die Sache schon wesentlich komplexer. Und genau hier helfen kleine Regeln wieder zu der Unbeschwertheit zurück zu kehren, als würden sich auf dieser Welt nur zwei Leute in kurzen Abständen kurze Mails schreiben. Der Betreff In der Betreffzeile sollte man schon mal das Thema kurz beschreiben, worum es in der Mail geht. Hi, Hallo oder nur irgendwelche wilden Zeichen, weil das Mailprogramm meckert sind einfach arm und sowieso komplett respektlos. Manche Spamfilter könnten sowas auch schonmal dauerhaft rausfiltern. Also schreibt man “Lust auf Kino?", “Frage zur Fotokamera", “Brauche Hilfe beim Umzug", oder “Ihr Produkt der Kranichentsafter” und so weiter. Ein Blick und man weiss worum es in der Mail gehen soll. Im geschäftlichen Bereich gewinnt man extrem schnell an Ansehen und Ruhm, wenn man dem Betrefftext z.B. den Kundenname voranstellt. Ein Sachbearbeiter erhält pro Tag, die eine oder andere Hundertschaft an Mails. Betreffe, die so aufgebaut sind, dass daraus ersichtlich ist: Um wen geht es und um was geht es, werden mit Sicherheit beim Geschäftsführer die nächsten 10 Jahre als Beispiel für auÃ?ergewöhnliche Leistungen genannt werden. Anrede Förmlich bei Geschäftsmails “Sehr geehrter Herr/Frau” oder mittlerweile bei vielen schon “Hallo Frau/Herr". Sehr nette Mails bekam ich vor Jahren von einer Firma, deren Mails mit “Einen wunderschönen Tag Herr/Frau” anfingen. Auch wenn es vielleicht ein Textblock war, aber bei jeder Mail dieser Firma haben wir uns gefreut. Natürlich wäre das schnell ausgelutscht, wenn das jeder machen würde. Schön ist, wenn man sich gerade bei Freunden immer mal wieder was Neues einfallen lässt. So erheitert den einen oder die andere ein “Salute", “Ahoi", “Salve", “Schubidu” oder “Grüzi Wohl” usw. Denkt einfach nach, worüber man bei euch ein Lächeln aufs Gesicht zaubern könnte. Text verfassen Rechtschreibung, GroÃ?-/Kleinschreibung und Absätze. Und wir können es nicht genug betonen: Absätze. Nichts ist leichter zu lesen, als Texte, die durch Absatze gegliedert werden. Ebenso ist ein Text der nur in Kleinbuchstaben geschrieben ist nur mit Mühe zu lesen. Ein Text nur in GroÃ?buchstaben ist ein Affront, denn im Internet bedeutet ausschliesslich groÃ? schreiben = SCHREIEN. Antworten verfassenJetzt kommt die Kür. Denn hier gibt es verschiedene Meinungen: Das Zitieren Es gibt zwei grundsätzliche Unterschiede beim Zitieren:
- Man schreibt die Antwort und hängt unten die ursprünglichen Mails an (das wird meist sowieso von den Mailprogrammen automatisch gemacht)
- Man zitiert die Mail z.B. durch das Zeichen > an jedem Zeilenanfang und schreibt seine Antwort jeweils durch eine Leerzeile getrennt darunter.
Im geschäftlichen Umfeld wird meist die erste Variante benutzt. Wohl mit dem Hintergrund, dass ein Verlauf gut nachvollziehbar ist und die original Mails noch enthalten sind. Zur Vereinfachung werden dann aus den original Mails oft noch relevante Teile als Zitat eingefügt, um dem Verfassen längerer Romane vorzubeugen. Im privaten Umfeld wird die erste, als auch die zweite Variante benutzt. Wobei bei der zweiten Variante, Teile des Textes entfernt werden können, die zum Verständnis nicht wichtig sind: In der Kürze liegt die Würze, denn Zeit ist Geld (Phrasenschwein). Zusammenfassen Ein sehr guter Stil ist es, wenn man in seiner Antwort die vorangegangen relevanten Teile zusammenfasst, so dass jemand, der unter Umständen eine Mail bestehend aus einem Wust von 50 Mails mit Anhängen bekommt, eine Chance hat diese in kurzer Zeit zu verstehen. Das machen aber wirklich nur die richtigen Profis mit Auszeichnung. Verabschiedung Die Verabschiedung darf natürlich nicht fehlen, so kann man beim geschäftlichen “Mit freundlichen GrüÃ?en” oder privaten “Gruss", “Cheers", Bis bald” usw den Empfänger glücklich machen, oder sogar mit einem bedrohlichen “Hochachtungsvoll” oder “Komm du mir nur nach Hause” unsicher machen. Wenn ihr all das beherzigt, dann gehört ihr wirklich zur Elite der Kommunikation und dem hoergen Kontinuum kann euch nur herzlichst gratulieren.



