Kabeldeutschland Kundensupport mangelhaft
Ich bin seit 2008 Kunde von Kabeldeutschland. Grundsätzlich funktioniert das Angebot. Sieht man man von Leitungsschwankungen bei der 32MBit Leitung mal ab, die in den Anfangsmonaten tagelang nicht über 2MBit kam. Mitterlweile hat Kabeldeutschland ausgebaut, wobei die einen oder anderen Schwierigkeiten immer mal wieder auftauchen.
Auch habe ich die zusätzlich bestellte Smartcard nie bekommen. Schwacher Service.
Die Telefonqualität ist gleich, wie bei anderen Anbietern in dieser Branche auch. Also nicht optimal, aber meist brauchbar.
Wirklich schlecht ist das Gebaren von Kabeldeutschland, beim Thema VoiP. Man bekommt die Daten für seinen eigenen Anschluss nicht, so dass man die eigene Fritzbox so konfigurieren könnte. Man muss den KD (nicht WLAN) Router benutzen, wenn man telefonieren will. So ein zusätzlicher kastrierter Stromschlucker ist wirklich unnötig!
Was mich aber von Anfang an richtig stört ist das Portal für die Kunden. Dort merkt man richtig, wie KD den Kunden gängeln will.
Wenn ich eine Störung melden will, oder irgendwas anderes von KD haben will, dann muss ich mich einloggen und sämtliche Daten (Vorname, Nachname, Kundennummer, Adresse, Telefonnummer, Emailadresse) angeben - wohlgemerkt ich bin eingeloggt und KD zeigt sämtliche Daten auf meiner Kundenseite an.
Tja, und kann ich seit Tagen nur einen Teil meiner gebuchten Fernsehprogramme sehen, da wäre mal eine Email von KD ganz nett, wo darauf hingewiesen wird, dass das Problem bekannt ist und das man daran arbeitet und eventuell bald behoben hat. Kundenfreundlich sieht anders aus.
Kabeldeutschland: Was soll das?!
Nachtrag: Der Artikel erregt wohl höheres Interesse. Die Zugriffe auf das Blog sind innerhalb von Stunden um das 2-Fache gestiegen.
Moma Moderatoren haben einen eigenen Fahrer? GEZ

Eben bei Harald Schmidt in der Sendung der neue Moma Moderator Herr Wulf Schmiese. Er erzählt, dass er morgens von einem Fahrer von zu Hause abgeholt und zur Arbeit gebracht wird.
Äääähh … bidde???!!
Die öffentlich rechtlichen Sender müssen ja im Geld schwimmen, oder? Da wäre doch mal wieder eine Gebührensenkung angesagt, oder? Welcher Arbeitnehmer bekommt einen Fahrer gestellt und wird morgens zur Arbeit abgeholt? Wenn mich meine Realität nicht so ganz täuscht, dann müssen die meisten Leute selbst zur Arbeit fahren und auch selbst bezahlen.
Das sollte mal genauer durchleuchtet werden, wie das begründet wird.
Auslandsjournal macht Werbung für das iPad?

Eben staune ich nicht schlecht, da läuft auf ZDF im Auslandsjournal ein Beitrag über das Apple iPad, das abgesehen vom erwähnten Fingerabdruck verschmierten Schirm und dem so großen Nachteil eines WiFi zum UMTS Gerätes nur beworben wird.
Für mich entsteht hier der Eindruck, als würde das Auslandsjournal Werbung für das iPad machen. Das Auslandsjournal, das über Ereignisse außerhalb Deutschlands berichtet, ist eine Sendung des ZDF und das ZDF ist ein öffentlich rechtlicher Sender, der nach 20 Uhr keine Werbung, sondern nur gesponserte Sendungen zeigen darf. Ein Sponsor wurde als solcher nicht genannt.
Meines Erachtens hat sich das ZDF hier strafbar gemacht und das Image des Auslandsjournal ist beschädigt worden. Welche Konsequenzen werden hier gezogen?
UPDATE: Hier der Link zur Mediathek (nur online bis zirka 14.04.2010)
Auf Facebook getwittert
Eigentlich finde ich Twitter und Identica ganz klasse. So vom Prinzip her. Aber in letzter Zeit wird das Medium meines Erachtens kaputt gemacht. Nur als Beispiel herausgegriffen haben der Tagesspiegel und Einsfestival einen Twitterfeed. Dieser wird aber von Facebook aus befüllt. Und dort gibt es dann erst den Verweis auf den eigentlichen Artikel.
Im Einzelnen sieht das dann ungefähr so aus
- Twitter: Hei, neuer Artikel bei uns auf der Seite http://shortlink (KLICK)
- Facebook: Der Artikel XY in 2 Zeilen http://link (KLICK) - Sie verlassen jetzt Facebook, wollen sie wirklich (KLICK)
- Und dann darf man den Artikel lesen.
So macht das keinen Spass und vor allem keinen Sinn mehr. Die Konsequenz, die ich daraus ziehen kann, ist dass ich diesen Twitterern/Identicalern nicht mehr folge.
Was regt der sich jetzt auf, wird sich mancher fragen. Aufregen tue ich mich nicht, ich finde es einfach nur schade, wenn ein sinnvoller Dienst kaputt gemacht wird. Aber das Internet dreht sich weiter - ist das Internet eine Scheibe? - und vielleicht kommt der nächste gute Dienst, der eine Weile hält.
Achja, noch was Lustiges: Es gibt Leute, die weisen immer darauf hin, dass ein neuer Artikel online ist … ohne Link … jo … Internet einfach nicht verstanden, würde ich mal sagen ;)
Alice im Wunderland und 3D Kino
Bin jetzt nicht so der Insider bei der Geschichte von Alice im Wunderland. War aber trotzdem im Kino. Insgesamt war es mein zweiter 3D Film nach Avatar.
Der Film war nicht langweilig, aber mir ist schon bei Avatar diese Unschärfe und das diffuse Licht aufgefallen. Diesmal war es unerträglich unscharf und noch diffuser. Der 3D Effekt kam nur in 1 bis 2 Szenen wirklich zum Tragen.
Fazit: 3D Filme sind für die nächste Zeit nicht mehr interessant. Ich kaufe mir doch keinen LED Fernseher mit HD Auflösung und gehe dann ins Kino und sehe mir verschwommene VHS Aufnahmen mit sinnbefreitem 3D Effekt an. Alice kann man sich auch getrost irgendwann mal im Fernsehen auch ohne 3D anschauen. Wenn man nicht gerade was anderes vorhat, oder ein Liebhaber dieses Stoffes ist.
Update: Eben erreicht mich eine elektronische Notiz aus dem Sebastian Kontinuum, dass Alice ganz normal 2D gedreht wurde und nachträglich in die 3. Dimension befördert wurde.
PS3 vs PC Egoshooter - Cheater und Nazis
Jahrelang habe ich auf dem PC gespielt. Von Adventure, Autorennen, Jump’n'Run bis hin zu Egoshootern. Ich hatte das ewige Aufgerüste einfach satt. Daher legte ich mir eine PS3 zu. Als erstes Egoshooter Spiel besorgte ich mir COD Modern Warefare 2. Und irgendwie bin ich nicht wirklich zufrieden mit diesem Tausch.
Einerseits ist da die Umgewöhnung mit dem Controller. Ok, das war abzusehen und ich kann nicht erwarten das Niveau von 10 Jahre Maus und Tastatur mit ein paar Wochen Controller zu erreichen. Das nehme ich ja hin und übe fleissig. Aber es gibt da ein paar Sachen, die mich extrem stören.
- Kein Serverbrowser, wo man sich den Server selber aussuchen kann
- Keine Vorschau, wer auf dem Server spielt. Man muss sich erst mit dem Server verbinden, um dann festzustellen, dass jede Menge Cheater, Raubkopierer und Vollidioten (ok, sind alle die gleiche Sorte) auf dem Server sind. Übrigens kann man diese leicht an den Sonderzeichen und an der 733t-Speak Benanmsung erkennen.
Was sich nicht geändert hat, sind die Herstellerfirmen, die auf Emails gar nicht reagieren. so hat COD Modern Warefare ein unglaublich schlechtes Deutsch “A ist gesischert", “wirrr habben Bee verrlorren".
Ich würde mir generell auch eine Ignore-Liste wünschen. Dort kommen alle Spieler rein, mit denen ich persönlich nicht spielen will. So kann ich mich persönlich vor - nach meinem Ermessen - Cheatern schützen.
Nazis werden auf Servern geduldet und die Firmen melden sich nach laaaaaaaanger Zeit vielleicht mit dem Einwand, man könne das jetzt nicht mehr nachvollziehen. Bei so einem Verhalten würde ich einfach mal behaupten, dass es sich faschhistophile Firmen handelt. Der gegenteilige Nachweis fehlt mir leider. Bisher immer nur die gleichen Erfahrungen gemacht. Ansonsten hätten sie den Funken Anstand und würden dieses Nazigesocks von den Servern schmeissen und mit einem Hardwarebann belegen. Kleiner Seitenhieb auf den Jugendschutz: Geschossen werden darf nicht, aber Naziparolen dürfen frei auf den Spieleservern verbreitet werden. Denkt da mal drüber nach!!
How to not to live your live

ZDF_neo zeigt eine neue britsche Serie “How not to live your life“. Ein Loser schläft mit seiner Chefin, wird aber trotzdem gefeuert, weil sich alle Kollegen über ihn beschweren. Seine Großtante stirbt und hinterlässt ihm ein mit Hypotheken belastetes Haus, das er nicht verkaufen darf. Zu diesem Haus gehört auch ein devoter Pfleger der Tante, der irgendwie nicht mehr gehen möchte.
Es wird geschrieben How to not live your life gehört zu den Spätzünder Serien. Man muss ihr also ein paar Folgen Zeit geben, bis man sich so langsam eingroovt.
Beim direkten Vergleich zwischen der deutschen und der englischen Fassung, wird das aber in Deutschland nicht passieren. Die Serie wird entweder recht schnell wieder abgesetzt, oder sie wird irgendwann um 01:00-03:00 Uhr morgens gezeigt werden.
Der Grund dafür ist mal wieder die deutsche Synchronisation und die deutschen Stimmen. Der Hauptdarsteller klingt im Gegensatz zum Original nicht wie ein Loser, sondern wie ein borniertes Arschloch. Und wer hat Mitleid oder Sympathie mit einem bornierten Arschloch? So ziemlich niemand!
Und um die ewigen Gebetsmühlen wieder zu drehen: Die Übersetzung ist absolut schlecht. Dickhead mit Arschgesicht zu übersetzen, statt mit Schwachkopf erinnert an die 80er Jahre, wo Motherfucker noch mit Mutterficker übersetzt wurde.
In einem komischen Film gibt es drei eherne Gesetze: Timing, Pointen und Kontinuität. In allein 3 Punkten hat die deutsche Fassung komplett versagt.
Schade, denn die Serie ist recht witzig, auch schon von der ersten Folge an. Aber wie immer: Nicht mit diesen deutschen öffentlich rechtlichen bornierten Schrumpfköpfen.
Feierabend!
Microsoft vs Apple und die dunkle Seite der Macht
Heute eine interessante kurze Diskussion über Apple, deren Benutzeroberflächen und deren Geräte gehabt. Es ist immer schwierig über Geschmack zu sprechen. Jeder hat so seinen persönlichen Vorstellungen und Vorlieben und darüber lässt sich einfach gar nicht streiten.
Daher kann ich auch gut verstehen, wenn Leute auf schön designte Geräte und einfach gehaltene Benutzeroberflächen abfahren. Ich finde die Innovationen von Steve Jobs auch klasse, der ja mehrfach bei Apple gefeuert wurde und als es Apple wieder mal schlecht ging, wieder zurückgebettelt wurde.
Aber, und das ist für mich persönlich der wichtigste Grund, dass ich diese Firma für absolut destruktiv und - achtung jetzt kommt was Überraschendes (wait for it)- zukunfthemmend halte.
Wie komme ich auf diese komische Idee? Recht einfach. Wer heutzutage immer noch verschlossene Systeme baut und den Benutzer immer noch bevormundet verhält sich meines Erachtens exakt genau gleich wie die Firma Microsoft. Oder was man dieser Firma seit Jahrzehnten (?) vorwirft. Das zieht sich vom “ich halte den Benutzer von meinem inneren System fern” bis hin zu “Ich unterstütze die Medienwirtschaft bei ihren herbeigelogenen Behauptungen, was z.B. das Thema Privatkopie angeht, oder der Wahl des Verwaltungsystems". Was sich spätestens in den letzten Jahren gezeigt hat ist, dass offene Formate und offene Systeme die Architekten der Zukunft sind. Bekannteste Beispiele sind das Internet, Email und das WWW.
Wer sich heute noch gegen offene Formate/Systeme wendet und alles dafür tut, dass der Benutzer bzw. der Konsument nicht Herr seiner gekauften Güter ist, der gehört für mich zur dunklen Seite der Macht. Manchmal muss es eben Schwarz/Weiß sein. Und genau das ist auch wichtig, damit man den goldenen Käfig von Freiheit unterscheiden kann.
Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. OBEY!
UPDATE: Es gibt einen interessanten Artikel auf golem.de Ex-Sun-Chef Jonathan Schwartz packt aus
Avatar - Aufbruch nach Pandora 3-D
Ich bin mit wenig Erwartungen in den Film “Avatar -Aufbruch nach Pandora” gegangen und bin nicht enttäuscht worden. Eher überrascht. Der Film hat entgegen sämtlicher Kritiken eine ganz normale Geschichte. Sehr geradlinig, aber normal. Die Musik hat mich am meisten enttäuscht. In der Vorschau war eine “Wall of Sound” zu hören, also eine sehr lärmige und anschwellende Musik. Entweder war das Kino nicht gut genug, oder aber die Vorschau hat mehr versprochen, als der Film halten konnte. Ausserdem nervte mich nach einer Weile sehr diese Ethnomusik “Sind wir nicht alle Indianer". Esotheriker werden dabei sicherlich nicht nur feuchte Augen bekommen.
Interessant war auf jeden Fall die 3-D Erfahrung. Nett eingesetzt, nicht zu sehr übertrieben, war es eine wirklich interessante Erfahrung. Anfangs war es etwas anstrengend, gerade bei schnellen Kamerafahrten und irgendwie gab es ständig Unschärfen, aber nach 15 Minuten hatte ich mich daran gewöhnt und auch die Unschärfen waren nicht mehr so störend. Allerdings kam mir im Laufe des Films Zweifel, ob die 3-D Technik für herkömmliche Filme so sehr geeignet sind. Zum Einen verleiten sie zur Spielerei, also Objekte in den Raum, nahe an den Zuschauer fliegen zu lassen, zum Anderen ist es eigentlich das perfekte Mittel, um aus der ICH Perspektive zu erzählen. Die wenigstens Filme erzählen konsequent aus der ICH-Perspektive und eigentlich möchte man nur von Animationsfilmen Objekte durch den Raum nahe an sich vorbeifliegen sehen. Oder aber es kommt ein ganz neues Genre in die Kinos.
Mein Eindruck von 3-D war nach einer Weile, dass ich durch ein Fenster schaue. Einige wenige Male aus der ICH-Perspektive wurde mir so ein bisschen das Fliegen-Gefühl vermittelt. Das Fenster brauche ich persönlich im Film nicht.
Man merkt dem Film natürlich auch sehr die Handschrift von James Cameron an. So wie er die Titanic untergehen liess, läßt er in diesem Film einiges untergehen. Sehr dramatisch, sehr groß und viel zu kitschig. Und der Kitsch macht auch genau die Message kaputt, die Cameron transportieren wollte. Die Grausamkeit verliert sich in der Schönheit der bunten Farben, des 3-D und der seichten Ethnomusik.
Gefreut habe ich mich wieder mal über Michelle Rodríguez. Ich mag diese Schauspielerin sehr, da sie in den bisherigen Filmen, die ich bisher mit ihr gesehen habe, immer sehr überzeugend gespielt hat
Merry Christmas, ihr Pisser!
In der aktuellen Forward (Basketball Magazin) schreibt Heiko Schaffartzik in seiner Kolumne darüber, dass die BBL Spiele während der Weihnachtsfeiertage ansetzt, weil sie sich davon mehr Zuschauer, sprich mehr Profit erhofft. Christlich ist das nicht. Man könnte sowas als Basketball-Heuschrecken bezeichnen.
Er schreibt auch darüber, dass es so unglaublich schwer ist, Spieler dazu zu bewegen eine Gewerkschaft zu bilden. Dies wird aber aktiv verhindert und Spieler werden eingeschüchtert. Der Artikel ist sehr direkt und hart. Meines Erachtens könnte er aber ruhig noch ein wenig heftiger sein, denn diese Praktiken von der BBL sind Menschenverachtent
Ich denke es ist an der Zeit, dass wir Fans hier Unterstützungsarbeit leisten und zeigen, dass wir dafür sind, dass die Spieler sich zusammentun dürfen bzw sollen und dass die BBL gewzungen wird Grenzen zu setzen, die man als moralischer Mensch für selbstverständlich hält.
Es gibt einige Stimmen, die Schaffartziks Kolumne für unbegründet oder zu hart finden. Teilweise wird seine Kritik zurückgewiesen, indem man auf sein Gehalt verweist und sagt, da kann man auch mal am 26.12. spielen. Wer hat den Leuten ins Gehirn geschissen?
Wir Fans sollten uns aus Solidarität jetzt T-Shirts drucken, auf denen in gelber Schrift “Merry Christmas, ihr Pisser!” steht.
- Diskussion auf Schönen Dank
- Beitrag auf SD
- Kommentar bei Korbsport.de
Nachtrag: An diejenigen, die meinen ihren geistigen Müll hier abladen zu wollen und noch nicht mal das Rückgrat haben sich erkennen zu geben, sollten wissen, dass das hier ein privates Blog ist. Und nur weil Millionen anderer Leute über die Klippe springen, müssen das nicht alle machen. Lest nochmal nach, was Solidarität bedeutet. Wegen euch Pissern müssen Millionen Leute an Weihnachten arbeiten.
