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How to not to live your live

20.02.10 | von hoergen [mail] | Kategorien: Flimmerwelt, Visor, Kritik

How to not live your life
ZDF_neo zeigt eine neue britsche Serie “How not to live your life“. Ein Loser schläft mit seiner Chefin, wird aber trotzdem gefeuert, weil sich alle Kollegen über ihn beschweren. Seine Großtante stirbt und hinterlässt ihm ein mit Hypotheken belastetes Haus, das er nicht verkaufen darf. Zu diesem Haus gehört auch ein devoter Pfleger der Tante, der irgendwie nicht mehr gehen möchte.

Es wird geschrieben How to not live your life gehört zu den Spätzünder Serien. Man muss ihr also ein paar Folgen Zeit geben, bis man sich so langsam eingroovt.

Beim direkten Vergleich zwischen der deutschen und der englischen Fassung, wird das aber in Deutschland nicht passieren. Die Serie wird entweder recht schnell wieder abgesetzt, oder sie wird irgendwann um 01:00-03:00 Uhr morgens gezeigt werden.
Der Grund dafür ist mal wieder die deutsche Synchronisation und die deutschen Stimmen. Der Hauptdarsteller klingt im Gegensatz zum Original nicht wie ein Loser, sondern wie ein borniertes Arschloch. Und wer hat Mitleid oder Sympathie mit einem bornierten Arschloch? So ziemlich niemand!

Und um die ewigen Gebetsmühlen wieder zu drehen: Die Übersetzung ist absolut schlecht. Dickhead mit Arschgesicht zu übersetzen, statt mit Schwachkopf erinnert an die 80er Jahre, wo Motherfucker noch mit Mutterficker übersetzt wurde.

In einem komischen Film gibt es drei eherne Gesetze: Timing, Pointen und Kontinuität. In allein 3 Punkten hat die deutsche Fassung komplett versagt.

Schade, denn die Serie ist recht witzig, auch schon von der ersten Folge an. Aber wie immer: Nicht mit diesen deutschen öffentlich rechtlichen bornierten Schrumpfköpfen.

Feierabend!

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