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Tiefen(un)schärfe mit Gimp

21.04.09 | von hoergen [mail] | Kategorien: Programme, Wissen, Linux

Bei manchen Fotos würde ich gerne als zusätzlichen Effekt eine verstärkte Tiefenschärfe kreieren. Ich habe eine schöne Anleitung bei den kleinen Hilfen “Tiefenschärfe in Gimp” gefunden.
Zusammengefaßt mache ich es der Beschreibung gleich

  1. Bild laden
  2. Ebene dublizieren
  3. Auf das Dublikat den Weichzeichner anwenden (je nach Bildgröße stärker einstellen)
  4. Eine Ebenenmaske hinzufügen (weis)
  5. Farbverlauf auswählen (Vordergrund schwarz/Hintergrund weis)
Tiefenschärfe mit Gimp
Tiefenschärfe mit Gimp

Tiefenschärfe mit Gimp
Tiefenschärfe mit Gimp

5 Kommentare

Kommentar von: eeeeeee [Besucher] E-Mail
Das sieht aber nicht so gut aus. Weiter entfernte Objekte sollten stärker verschwimmen.

Lieber eine richtige Kamera kaufen statt solchen Quatsch zu machen.
21.04.09 @ 11:04
Kommentar von: hoergen [Mitglied] E-Mail · http://blog.hoergen.org
Ich bin für Verbesserungsvorschläge immer offen, dann mal los ;-)
Den Effekt, den ich erzielen wollte, habe ich bekommen.
21.04.09 @ 12:22
Kommentar von: Andreas Steinel [Besucher] E-Mail · http://andreas.familie-steinel.de
Hier mal ein paar Verbesserungsvorschläge:

1) Erzeuge eine 'Depth-Map', geht auch gut von Hand mit zwei oder 3 Ebenen. Diese kann dann stufenweise geblurt werden.

2) Verwende kein Gauss-Blur, sondern Lensblur (kann man mit einer geeigneten Faltungsmaske erreichen). Gute Linsen haben viele Lamellen und somit mindesten ein Hexagon als Faltungsmatrix.

3) Übergänge um das Objekt besser abgrenzen. Die Arbeit hier (vorallem oben und unten) ist sehr unsauber. Normalerweise clont man hier die Umgebung in den roten Kasten rein und berechnet dann erst die Unschärfe. Somit hat man keine verwaschenen Stellen um das Objekt.

Aber im allgemeinen ist natürlich eine gute Optik durch nichts zu ersetzen. Da kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen. Warum soll man viele, viele Stunden mit (manueller) Nachbearbeitung verbringen, wenn die Arbeit durch die Optik schon erreicht werden kann.

Gruß
Andreas
21.04.09 @ 19:48
Kommentar von: hoergen [Mitglied] E-Mail · http://blog.hoergen.org
Oh vielen Dank für die praktischen Tipps! Das werde ich gleich beim nächsten Bild ausprobieren. Obwohl mir auf Anhieb "Depth-Map" gerade nichts sagt. Das Bild hier habe ich nur als Beispiel schnell zusammengepinselt. Da sind noch einige Fehler drin, das ist richtig.
21.04.09 @ 22:20
Kommentar von: Andreas Steinel [Besucher] E-Mail · http://andreas.familie-steinel.de
Eine Depth-Map gibt dir an, wie tief die Objekte im Bild sind. z.b. 3 Teile: Vordergrund, naher Hintergrund (direkte Umgebung vom Vordergrund und Hintergrund (Horizont und Dinge weit weg vom Vordergrund).

Die Tiefenschärfe nimmt immer mit der Tiefe hin zu (wie der Name schon sagt).

Wenn du willst können wir gerne per Mail weiterdiskutieren, das ist einfacher als hier zu "chatten" :-p
23.04.09 @ 20:20

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