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Es wird nicht mehr lange dauern, bis Sprechchöre an der Admiralsbrücke in Kreuzberg “Spießer” rufen werden. In einem Berliner Stadteil, der für sein Multikulti berühmt ist. Wo schaffende Künstler, Freigeister, Ökos, Linke, Arbeiter und Angestellte wohnen. Ein Multikulti-Miteinander.
Die Admiralsbrücke am Landwehrkanal in Kreuzberg ist ein wunderschöner Ort, an dem nachts die schönen gelben Laternen brennen und deren Schein im Wasser glitzert. Verständlich, dass viele Menschen diesen Ort sehr romantisch finden.
Aber seit einiger Zeit hat sich dort der Mob eingerichtet. Egozentriker, die ihre Romantik auf dem Rücken der Menschen ausleben, die dort wohnen. Touristen, die respektlos Rechte einfordern wollen, die sie nicht haben, sie vermüllen und verpissen diesen Ort und verwechseln egozentrisches Leben mit dem Multikulti-Miteinander.
Das Multikulti-Miteinander hat kein Platz für Egozentriker.
Hintergrund - Tagesspiegel “Party auf Pollern”