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Mal wieder eine Störung bei Versatel. Statt meiner 4MBit Leitung habe ich irgendwas zwischen 250 KBits und 420 KBits.
Beim Anruf bei der kostenpflichtigen Störungshotline kommt zuerst die Computerabfrage, dann die Warteschleife, die verspricht mir den nächst freiwerdenden (einzigen) Agenten. Dieser verlangt dann erstmal den Versatel internen Speedtest, die Original-Hardware-Konfiguration, wie vor 3 Jahren ausgeliefert. Die angeschlossene Fritzbox, die seit 2 Jahren ihren Dienst tut und mit ihren eigenen Diagnosemitteln dienen kann, wird nicht akzeptiert.
Auf Nachfrage, ob denn nicht mal geschaut werden könnte, ob die Leitung in Ordnung ist, werde ich darauf hingewiesen, dass es nur mit der Originalhardware möglich sei. Was denn so speziell an der Originalhardware wäre frage ich, was man mit der Fritzbox nicht messen könnte, kann mir der Agent keine Antwort geben. Er weigert sich weiter das Problem einzukreisen oder mir zu helfen, wenn ich nicht genau die Hardware jetzt anschliesse. Ich wünsche ihm noch einen schönen Tag, verabschiede mich und sage noch, dass ich dieses Verhalten eigentlich schon erwartet hätte und lege auf.
Dann sehe ich auf der Webseite von Versatel, dass sie ihren Kunden genau die gleiche Fritzbox anbietet, die ich im Einsatz habe.
Als Kunde bei Versatel möchte ich ernst genommen und wenn ich bei der kostenpflichtigen Versatel Hotline anrufe, dann möchte ich nicht von freundlichen Versatel Agenten verarscht und wie Scheisse behandelt werden.
Was bin ich froh, dass ich meinen Vertrag bei Versatel gekündigt habe. Vor einem Vertragsabschluß bei Versatel kann ich nur abraten. Es reicht!
Neuer Provider, neue Chance.
Nachtrag: So, nach 5 Stunden und zwei Stunden nach meinem Anruf ist die Leitung wieder im Normalzustand - Ohne, dass ich an meiner Hardware was geändert habe. Soviel zum Thema, wie behandle ich meine Kunden bei Eigenverschulden.