« Batman Dark Knight und WantedErster Versuch Alba in der O2 World »

Big Brother am Kottbusser Tor

06.09.08 | von hoergen [mail] | Kategorien: Paranoia, Berlin, Datenschutz

Der Tagesspiegel schreibt “Mit Hightech gegen Dealer und Schwarzfahrer”. Man setzt nicht nur Videoüberwachung ein, sondern auch Gesichtserkennung. Zum einen empfinde ich die zunehmene Videoüberwachung als persönliche Bedrohung und zum anderen erschreckt mich Folgendes: Man weiss, dass am Kottbusser Tor Drogen gehandelt werden, Straftaten verübt werden und sich Gesocks dort rumtreibt - genauso an anderen Haltestellen wie z.B. Westhafen - warum “wartet” man bis etwas passiert und geht nicht präventiv vor, indem man Wachen aufstellt, die diese Leute aus dem Bereich entfernen?
Für die Justiz ist das vielleicht eine feine Sache, da passiert ein Überfall, wo jemand erstochen wird und man hat den Täter gleich auf Film, weiss wie er heisst und wo er “wohnt". Aus der Sicht des Opfers ist das mit Sicherheit der falsche Ansatz, denn er kann nicht darauf hoffen, dass sowas gar nicht passiert. Aus meiner Laienhaften Ansicht ist das absichtliche unterlassene Hilfeleistung der BVG oder des Staates. Man vertraut mal wieder auf Technik und der Mensch tritt dabei als sekundäre Priorität auf.

Das ist ein Skandal!

Noch kein Feedback

Einen Kommentar hinterlassen


Ihre E-Mail-Adresse wird nicht auf dieser Seite angezeigt.

Ihr URL wird angezeigt.
SchlechtExzellent
(Zeilenumbrüche werden zu <br />)
(Name, E-Mail-Adresse & Webseite)
(Benutzern erlauben, Sie durch ein Kontaktformular zu kontaktieren (Ihre E-Mail-Adresse wird nicht weitergegeben))