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Wie futurezone.orf.at berichtet wird im Geheimen von der EU Kommision in Zusammenarbeit mit US Behörden ein neues Copyrightabkommen erarbeitet, wonach iPods, Notebooks und andere Datenträger nach illegalen Inhalten aus “Tauschbörsen” gescannt werden.
Das muss man sich nochmal auf der Zunge zergehen lassen:
iPods, Notebooks und andere Datenträger werden nach illegalen Inhalten aus “Tauschbörsen” gescannt.
Um noch einen drauf zu legen muss man wissen, es handelt sich bei der Instanz, die entscheidet was illegal ist um … taaattaaaaaa :
Die Musikindustrie
Auf Tauschbörsen wird illegal Musik gehandelt. Auf iPods und anderen mp3 Lärm-O-Maten wird Musik gespeichert.
Jetzt kommt die Frage: Wie wird spontan entschieden, ob die Musik auf dem Lärm-O-Maten, dem Notebook oder einer anderen Festplatte illegal ist?
Muss ich jetzt immer die Quittung der CD oder des Onlineshops bereit halten? Muss ich ständig einen Ordner mitschleppen, wo ich auch die Lizenzen der Software abgeheftet habe? Manche Lizenzen verlangen ja auch die Aufbewahrung der Schachtel (Kartons).
Ähnliches Schauspiel läuft ab, wenn ich meine Filme digitalisiere, damit ich auf Reisen Abends im Hotel ein wenig gezielte Unterhaltung habe.
Das was ich hier beschreibe ist nur ein kleiner Teil dessen, was in diesem Abkommen steht. Die anderen Themen sind noch wesentlich heftiger und gehen bis hin zur Hausdurchsuchung auf Verdacht.
So ein Vorhaben darf nicht durchkommen. Und ich hoffe die Namen der Leute, die dieses Vorhaben treiben werden bekannt. Wir bewegen uns wieder auf eine Zeit zu, ähnlich dem Faschismus oder der Stasi, von denen wir uns seit 40 Jahren weg bewegen wollen.
Ans Licht gekommen ist das durch die Seite Wikileaks und das entsprechende Dokument findet sich sich unter
“Proposed US ACTA multi-lateral intellectual property trade agreement (2007)”