| « Der Staat will Deinen iPod scannen | ALBA Berlin startet im Playoff Halbfinale mit 1:0 gegen Oldenburg » |
Beim gedankenverlorenen Rumsurfen bin ich auf dcop gestossen. Lange Zeit war ich der irrigen Meinung, dass dcop nichts anderes ist, als ein Kommunikationsprotokoll, das ausschliesslich zum Programmieren benutzt wird, um Nachrichten zwischen verschiedenen Threads zu verschicken. Beim genaueren studieren der gefundenen Infos stellte ich aber fest, dass man dcop benutzen kann, um GUI Programme über die Konsole zu steuern.
Also so eine Nerd Sache, wo andere klicken, will der Typ ‘ne Konsole benutzen und kilometerlange Parameterlisten eingeben. So auf den ersten Blick mag das zwar etwas umständlich sein, aber betrachtet man das mal aus der Warte, dass man kleine Scripts schreiben kann, um bei einem GUI Programm automatisiert Funktionen aufrufen oder ablaufen zu lassen sieht das schon wieder sinniger aus. Und dann gibt es noch ein schönen und sehr praktischen Anwendungsbereich, man stelle sich folgendes Szenario vor:
Recher ist am Fernseher angeschlossen und man schaut Fernsehen oder Filme. 3 Meter weiter sitzt man auf dem Sofa und surft mit dem Notebook im Internet. Da wäre es doch ganz praktisch, wenn man das Programm, mit dem man Fern schaut steuern kann, ohne eine zusätzliche Fernbedienung installieren zu müssen. Da kommt dcop zum Einsatz. Vom Notebook meldet man sich über eine SSH Session auf dem Rechner ein und kann dann über dcop das Programm steuern. Seeeeeeeehr praktisch.
Dokumentation: DCOP ubuntuusers.de Wiki
Ab KDE4 wird dcop von Solid abgelöst.